Moin,

ich wohne schräg gegenüber zum Projektgelände und freue mich, dass dort etwas Positives entsteht.

Ich beschäftige mich seit Jahrzehnten mit der sozialen Frage und den gewordenen Vergangenheitsprozessen. Ich bin der Meinung, dass es wichtig ist diese zu verstehen.

So können zukünftige Sozial- und Kulturprozesse entwickeln werden, die die zerstörerische Agrar- und Industriegüterproduktion einer Reformation unterziehen.

Es ist notwendig ein Bewusstsein für die seelische Ebene und die geistige Ebene zu entwickeln, mit der jeweils entsprechenden ´moralischen Logik`, wie es bei Valetin Tomberg vorgedacht wurde.

Mir geht es darum einen Weg aufzuzeigen wie der Mensch zur Freiheit kommen kann.

Nachfolgend führe ich das etwas näher aus.

 

Mehr dazu und auch zu mir erzähle ich gern im direkten Gespräch.

 

Bei Interesse kontaktiere mich gern.

 

Gerd Primke

 

 

 

 

Worum es bei der „Sozialen Frage“ geht!

 

„Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf……“

 

Die Französische Revolution hat die drei Begriffe Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit hervorgebracht.

Die Freiheit der Menschen ist zu einer solchen innerhalb des Wohlstandskapitalismus verkommen: der Mensch kann künstlich geweckte Bedürfnisse in einem ausufernden Gütermarkt befriedigen, ohne zu bemerken das hier nur sein „Reizpegel“ immer höher eingestellt wird.

Die Gleichheit der Menschen in der Rechtssphäre hat sich zu einem Willkürakt derjenigen verflüchtigt, welche den Anspruch erheben das Gesetz auszulegen.

Hier müsste es zu allererst ein solches geben, sodann ist die Auslegung ein geisteswissenschaftlicher Akt, der, soll das vorgebliche Gesetz gelten, und für den Bürger  transparent und luzide (hell und einsichtig) sein, einer Klärung in seinem Verhältnis zum Empirischen bedarf.

Die Brüderlichkeit (Gendertheoretische Überlegungen wären hier fehl am Platz) im Wirtschaftsleben ist bis heute ein Desiderat (Mangel oder Leerstelle). Die Bewusstseinslage des heutigen Menschen, welche die heutige technische Arbeitswelt, gegenüber der Bewusstseinslage der Menschen in der früheren Agrargesellschaft mit dem organischen Hintergrund, hervorgebracht hat, erlaubt heute Einkommensverhältnisse welche die Gesellschaft ebenso zerstören wie die Natur und den Menschen.

Ebenso erlaubt diese Bewusstseinslage keinen Rückgriff mehr auf Macht, hier wird nur Macht und Gegenmacht (heute genannt Terror) emporgeschaukelt. Es liegt in dieser Situation nur noch die Verpflichtung zu Pädagogik vor.

 

Alle drei Ebenen zu diesen Begriffen: die Freiheit entspricht der Kultur, die Gleichheit dem Rechtsraum, die Brüderlichkeit der Wirtschaft, werden heute aus der europäischen Aufklärung mit ihrem materialistisch – mechanischen Weltbild (Wissenschaft) herausgebildet.

Dieses scheitert jedoch an ihren Erkenntnisgrenzen welche durch das sinnlich Wahrnehmbare gesetzt werden.

Dieser Ansatz, in seiner philosophischen Begründung nach Kant, ist nur für eine Wissenschaft, welche für Technik und Wirtschaft den Menschen dienen – nicht beherrschen! – kann, zuständig.

Für den Bereich des Lebens des Organischen und des Sozialen bedarf es des intuitiven Menschen und dementsprechend einer Wissenschaft des Lebens – gegenüber der heutigen Wissenschaft mit dem Dogma Materie, also etwas Abgestorbenen.

Diese Lebenswissenschaft würde auch dazu führen, dass die alten Religionen sich zur Geisteswissenschaft entwickeln würden.

 

Die Eliten – Wissenschaft Politik Rechtsprechung- erheben den Anspruch die Rahmenbedingungen für die Bevölkerung zu setzen.

Wissenschaft, Politik und Rechtsprechung sind drei je eigenständige Gebiete, die durch das Denken zur Einheit zusammengehalten werden.

 

Die Grundlagenkrise der Wissenschaften/ Mathematik sowie der Zusammenbruch der Systemphilosophie haben nun gezeigt, dass dieses Denken kein solches ist.

 

Parallel zur europäischen Aufklärung hat sich der Begriff der kategorialen Differenz zwischen Sein und Sollen entwickelt. Das heutige Gebäude der Wissenschaft hat den Menschen Einblick in die Zusammenhänge der Natur auf der materialistisch – mechanischer Ebene – jedoch nur auf dieser und nicht auf der Ebene von Seele und Geist – gegeben und damit die Natur in den Wirtschaftsprozess der Gestalt hineinzunehmen das die Natur als „Lagerhalle“ für Produktionsbedürfnisse der Wirtschaft missbraucht wird. Was der Unternehmer als Abschreibung – betriebswirtschaftlich – kennt, ist bei der Gesellschaft – als Wiederaufbau der Natur – unbekannt.

Das Verständnis für das Sein hat in dem heutigen Gebäude der Wissenschaft einen Abschluss (nicht das Ende der Entwicklung) gefunden. Dies hat – Philosophisch – seinen Anfang z. B. bei R. Descartes: was ich verstehe lässt sich nach Maß, Zahl und Gewicht ordnen, was ich nicht verstehe, ist der Bereich der Seele und des Geistes.

Dies findet sich schon in den Büchern Salomons, Weisheit Salomons 11, 22, hier jedoch mit einem Bewusstsein für die Weisheit des Ganzen während heute, R. Descartes ist ja nur ein Beispiel, nur noch ein totes Wissen die Menschen in das Hamsterrad aus Arbeit und Geld treibt: Du hast alles geordnet mit Maß, Zahl und Gewicht. Denn großes Vermögen ist allezeit bei dir.

Sieht man sich die Arbeitsergebnisse der Eliten an, so lässt sich schwerlich sagen: Denn großes Vermögen ist allezeit bei dir.

Dies hat Gründe.

Die Eliten befinden sich, als Werkzeug gegenüber der Bevölkerung, in Händen einer kleinen Gruppe Menschen die eigene, sehr private, Ziele verfolgen.

Was den Menschen heute als Freiheit, Demokratie, Wahlrecht, Eigentum, Wohlstand usw. verkauft wird, ist ein Ablenkungsmanöver dieser kleinen Gruppe von der eigentlichen Aufgabe vor der die Menschheit steht. Mit der kommenden Digitalisierung – Stichwort: künstliche Intelligenz – werden die Aneignungsstrategien, dieser kleinen Gruppe, öffentlicher Güter und Arbeit in private Hand noch erheblich zunehmen. Mit entsprechenden Folgen.

Diese Entwicklung ergibt sich aus der Beherrschung des Seins. Jedoch ist dem Menschen hier die Aufgabe auferlegt zu dem Wissen einen Weg zur Weisheit aufzuzeigen.

Dieser Weg besteht in einer Schulung des Denkens. Von diesem Schulungsweg des Denkens versucht diese kleine Gruppe, die sich auch als sog. „Tiefer Staat“ oder „Doppelstaat“ oder „Lenkende Kräfte“ und „Staatsmacht“ bezeichnen lässt, die Menschen durch den heutigen Wohlstandskapitalismus und die Alternativlosigkeit (das könnte einem seit R. Reagan u. M. Thatcher u. A. Merkel und anderen bekannt vorkommen) der heutigen Wissenschaften abzulenken.

Das Interesse dieser kleinen Gruppe besteht darin über eine verfehlte Begriffsbildung z. B. Eigentum, Arbeit, Geld – der Begriff wird durch das Zusammenspiel von Denken und Wahrnehmen gebildet, das heutige Denken ist kein solches welches Fragen der Medizin des Lebens des Sozialen beantworten könnte, im Bereich des Wahrnehmens werden die Menschen ebenfalls abgelenkt durch Grüne Technologie, Gentechnik sowie eine Produktivität, welche falschen Wohlstand vorgaukelt – Aneignungsstrategien, welche in der Selbstversorgergesellschaft berechtigt waren heute jedoch für Natur, Demokratie und Mensch tödlich sind, zu implementieren und über „Recht und Gesetz“ als verbindlich zu erklären. Dies hat zur Folge das die gewaltigen Produktivitätserfolge aus Wissenschaft, Technik und Wirtschaft – also öffentliche Güter und Arbeit über Jahrhunderte – in die Hände von ganz wenigen Menschen fallen – also: Aneignung in private Hand.

Was bisher als sog. „Soziale Frage“ für die Menschen abfiel, sind nur Krümel und auch diese werden vollständig wegfallen, wenn es den „Lenkenden Kräften“ gelingt die Menschen von ihrer Aufgabe: den Schulungsweg des Denkens zu beschreiten, abzulenken.

Für diesen Fall wird die Alternativlosigkeit des amerikanischen Weltsystems des Marktes für die Alleinstellung der Kapital- Interessen sorgen, dann jedoch: Gute Nacht.

Der Mensch in der Industriegesellschaft hat nicht die Aufgabe es sich gut gehen zu lassen, dies sicher auch, jedoch nicht nur wie heute, man stelle sich für einen Augenblick vor 8 Milliarden Menschen würden in einem „Wohlstand“! leben wie er in Nordamerika, Europa, Japan anzutreffen ist, er hat die Aufgabe die Kategoriale Differenz zwischen Sein und Sollen zu überbrücken. Dies setzt die Klärung der Frage des Denkens voraus, dafür benötigt der Mensch den Schulungsweg des Denkens.

 

Im Tierreich wird das Tier durch die Instinkte, also der Körperlichkeit, geführt. Was innerhalb dieser Gattung korrekt ist – Fressen oder gefressen werden – kann nicht in eine Menschengesellschaft hinübergenommen werden.

Da uns das Urbild für eine Gestaltung der Sozial – Ordnung fehlt, verhalten wir uns jedoch so wie im Tierreich: Wo ein Gewinn möglich ist da schlagen wir zu. (Damit ist nichts gegen den betriebswirtschaftlichen Gewinn gesagt)

Bei dem Tier sind diese Ordnungsmuster korrekt, da dem Tier keine individuelle Seele resp. Geist (vergleiche dazu Th. Von Aquin über die Einheit des Geistes; eine Schrift gegen die Averroisten welche heute als diejenigen auftreten welche in der Wahnvorstellung dahindämmern andere Menschen nach ihrem Gesetz und ihrer Gesetzes – Auslegung, zu regieren) zu eigen ist, wie es bei dem Menschen ist.

 

Dem Menschen kommt jedoch eine individuelle Seele und ein solcher Geist zu – sofern er durch seine Lebensführung diese Verbindung nicht verliert.

 

Die Erkenntnis des Phänomens in seiner materiellen Dimension führt in einem ersten Schritt zur Auflösung aller bestehenden Ordnung (Alter Kultus)

Damit wird es denknotwendig das Phänomen in seiner Gesamtheit in das Bewusstsein zu heben und neben der formalen Logik – die Logik gibt die Gesetzmäßigkeit des Denkens vor; es ist eine Methodenfrage in welchem Bereich des Phänomens welche Logik zu gelten hat – eine solche der Seele und des Geistes zu formulieren.

 

„…..Der Mensch ist dem Menschen ein Gott.“

                                                Plautus 250 – 180 v. Chr.

 

Die ist er jedoch nur dann wenn die Menschen lernen zusammen zu arbeiten jedoch unter der Wahrung der Individualität – dies ist das „Nadelöhr“ der „Sozialen Frage“.

 

Literatur:

Massimo Scaligero     Die Logik als Widersacher des Menschen

Hjalmar Hegge           Freiheit Individualität und Gesellschaft

Thomas Schmidt        Zeitstrukturen im Planetensystem

 

Lüge und Gesetz benötigen die Staatsgewalt – die Wahrheit hat ihr eigenes Rückrad und dies geht aufrecht.

Wer wir sind

Jan Sönksen

Jan Sönksen

Ich bin auf dem Hof in Enge aufgewachsen und habe bis 1999 dort gelebt; danach in Osnabrück und Hamburg. Seit 2016 bin ich in einem vielschichtigem Weiterbildungsprozess, der sich inzwischen richtig gut anfühlt.

Claudia Steensen

Claudia Steensen

Nähere Infos folgen

Florian Habenicht

Florian Habenicht

Aufgewachsen in Süderlügum, Tischler im Nachbarort gelernt, ab 2003 Gewerbe angemeldet. Nach elf Jahren Wohnhaft- Hamburg zog es mich 2011 nach Nordfriesland zurück, und ich fing an aus Treibholz beleuchtete Skulpturen zu fertigen.

Gerd Primke

Gerd Primke

Ich wohne schräg gegenüber zum Projektgelände. Ich beschäftige mich mit der sozialen Frage und finde es notwendig ein Bewusstsein für die seelische Ebene und die geistige Ebene zu entwickeln, mit der jeweils entsprechenden ´moralischen Logik´.